Über Sunsetchill
Eine Auswahl, die sich nach dem Raum richtet
Sunsetchill stellt Keramikvasen und Trockenblumenarrangements als aufeinander abgestimmte Sets zusammen. Ausgangspunkt ist dabei nie ein Trend, sondern die Größe des Raumes und das vorhandene Farbschema. Diese Seite erklärt, wie diese Auswahl entsteht und woraus die Sets bestehen.
Ausgangspunkt Raum
Warum Größe vor Farbe kommt
Bevor ein Farbschema festgelegt wird, steht die Frage nach der Fläche im Raum. Eine Vase, die auf einem Nachttisch stehen soll, hat andere Proportionsanforderungen als eine, die neben einem Sofa auf dem Boden platziert wird. Deshalb ist jedes Set zunächst einer von drei Größenklassen zugeordnet, bevor überhaupt über Farbtöne gesprochen wird.
Erst innerhalb dieser Größenklasse wird das Farbschema bestimmt, orientiert an gängigen Wandfarben, Textilien und Bodenbelägen, die in deutschen Wohnräumen häufig vorkommen. Das Ziel ist eine Kombination, die sich in bestehende Einrichtung einfügt, ohne dominant zu wirken.
Werte hinter der Auswahl
Woran sich die Zusammenstellung orientiert
Proportion vor Optik
Eine Vase, die zur Fläche passt, wirkt stimmiger als eine, die nur farblich gefällt. Maße werden vor Ästhetik geprüft.
Bestehende Farbwelt
Sets werden für gängige Farbschemata entwickelt, nicht für einzelne saisonale Trendfarben, die schnell wieder wechseln.
Natürliche Materialien
Keramik und getrocknete Pflanzen stehen im Zentrum, ohne künstliche Blüten oder Kunststoffimitate.
Langsamere Auswahl
Neue Sets entstehen in überschaubarem Tempo, mit Fokus auf Haltbarkeit statt auf ständig wechselndem Sortiment.
Arbeitsweise
Wie ein Set entsteht
Zunächst wird eine Vasenform mit einer bestimmten Höhe und Standfläche festgelegt, orientiert an einer der drei Größenklassen. Anschließend wird die Glasur oder Oberflächenbehandlung geprüft, damit sie zu mehreren gängigen Farbschemata passt, statt nur zu einer einzelnen Trendfarbe. Erst danach folgt die Auswahl des Trockenblumenarrangements, das farblich und in der Wuchshöhe zur Vase abgestimmt wird.
Diese Reihenfolge unterscheidet sich von einer klassischen floristischen Herangehensweise, bei der häufig das Arrangement im Vordergrund steht. Hier steht die Passung zum Raum am Anfang der Überlegung, nicht am Ende.
Ein Set soll nicht auffallen, weil es gerade im Trend liegt. Es soll in den Raum passen, in dem es steht, und dort auch in einigen Jahren noch stimmig wirken.